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Satzung (Foto: Bohbeh/shutterstock.com)

Die TK empfiehlt die Grippeimpfung - alle Impfstoffe werden übernommen

Hamburg, 12.02.2018. Eine Grippeimpfung kann sich auch im Februar noch lohnen. Tim Steimle, Fachbereichsleiter Arzneimittel bei der Techniker Krankenkasse (TK): "Es ist auch jetzt noch sinnvoll, das Thema Grippeschutzimpfung beim Arzt anzusprechen und gemeinsam zu entscheiden, ob eine Impfung sinnvoll ist." Mit Blick auf die aktuelle Grippesaison sagt Steimle: "Wir sehen seit 2008 einen deutlichen Rückgang der Impfquoten bei Menschen ab dem Alter von 60 Jahren, obwohl hier eine klare Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt."
Bei der Grippeschutzimpfung entscheidet der Arzt, ob ein Drei- oder Vierfach-Impfstoff medizinisch sinnvoll ist. Die TK übernehme beide Varianten, teilte die Kasse mit.

Nur noch jeder Dritte ab 60 gegen Grippe geimpft
In der Saison 2016/17 ließen sich bundesweit nur 34 Prozent der Menschen über 60 Jahre gegen Grippe impfen. Damit hat der Anteil der Geimpften seit der Saison 2008/09 kontinuierlich abgenommen. Damals waren noch knapp die Hälfte (47,9 Prozent) der Menschen in dieser Altersgruppe immunisiert. Darauf macht die Techniker Krankenkasse auf Basis von Daten aus der KV-Impfsurveillance aufmerksam.

Große regionale Unterschiede bei Grippeimpfung
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind beim Thema Grippe-Impfung groß. Die höchste Impfquote bei den Über-60-Jährigen weist Sachsen Anhalt mit 55,2 Prozent auf, Schlusslicht ist Baden-Württemberg: Hier ist nur knapp jeder Fünfte (19,9 Prozent) in dieser Altersgruppe geimpft. Insgesamt sind die Impfquoten in den neuen Bundesländern mit 50,9 Prozent durchweg höher als in den alten Bundeländern (29,8 %). Das per Resolution definierte EU-Ziel einer Impfquote von 75 Prozent für Senioren, erreicht damit kein einziges Bundesland.

Grippeimpfung kostenlos
Die Ständige Impfkommission des Robert Koch Instituts (STIKO) empfiehlt Menschen ab 60 Jahren, sich jeweils im Herbst gegen die saisonale Influenza (Grippe) impfen zu lassen. Diese Empfehlung gilt auch für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens. Für die Grippeimpfung entstehen gesetzlich Versicherten, für die diese Empfehlung gilt, keine Kosten. Das gilt zudem für alle Versicherten, bei denen aus ärztlicher Sicht die Grippeschutzimpfung medizinisch notwendig ist - dann kann die Impfung als Sachleistung über die TK-Gesundheitskarte abgerechnet werden.

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