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Satzung (Foto: Bohbeh/shutterstock.com)

Immer weniger Jugendliche nutzen Früherkennungsuntersuchung J1

Hamburg, 02.08.2018. Techniker Krankenkasse: Immer weniger Jugendliche zwischen 12 bis 14 Jahren nutzen die Jugendgesundheitsuntersuchung J1. Im Jahr 2014 sind noch rund 66 Prozent der Jugendlichen zum Arzt gegangen und haben sich gesundheitlich durchchecken lassen, 2017 waren es nur noch 59 Prozent - ein Rückgang um zehn Prozent. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse (TK).

"In diesem Alter befinden sich die Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Neben den körperlichen Veränderungen gibt es auch viele seelische Themen, die die Jugendlichen beschäftigen", erklärt Mathias Brunner, bei der TK Experte für die ambulante Versorgung. "Es ist sehr sinnvoll diese Untersuchung wahrzunehmen, da so frühzeitig mögliche Pubertätsprobleme erkannt und behandelt werden können - auch in sozialer und psychischer Hinsicht."

Körperliche und seelische Probleme werden beleuchtet


Die J1 gliedert sich in zwei Bereiche: Zum einen führt der Arzt eine gründliche körperliche Untersuchung, bei der mögliche Fehlentwicklungen oder Entwicklungsprobleme frühzeitig erkannt werden können. Hierbei wird auch der aktuelle Impfstatus geklärt. Zum anderen bespricht der Arzt mit dem Jugendlichen die seelische Entwicklung und beleuchtet soziale Auffälligkeiten wie zum Beispiel Probleme in der Schule oder den Umgang mit Drogen und Alkohol.

Zum Hintergrund


Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren haben einmalig Anspruch auf die Jugendgesundheitsuntersuchung J1. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Über die J1 hinaus bietet die TK ihren Versicherten zwischen 16 und 17 Jahren eine zusätzliche Jugendgesundheitsuntersuchung an, die J2. Weitere Informationen zu den Früherkennungsuntersuchungen für Jugendliche finden Sie auf tk.de. Bei der Auswertung hat die TK die Daten der 2014 rund 84.000 und 2017 rund 87.000 bei ihr versicherten Jugendlichen zwischen 12 bis 14 Jahren zu Grunde gelegt.

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